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By W. Grimmer, Bruno Wauschkuhn (auth.)

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Abb. 24. Es lassen sich demgemäß ein ganz Teil der Erscheinungen auf rein physikalischem Wege durch die thermische Ansdehnung und Zusammenziehung zwanglos erklären. Offen bleibt dagegen die Frage: Woher kommen die beob· achteten Zusammenziehungen 1) der l\Iitte der Mantelfläche der P-Zylinder, 2) der gesamten l\Iantelfläche der S-Zylinder und 3) der Höhe der S-Zylinder? BeYor in die Eröiternng dieser Erscheinungen, die sich aus den GefügeUntersuchungen erklären, eingetreten wird, seien zunächst noch einige Messungen über die Formveränderung von Vierkantkörpern mitgeteilt.

Gesamtvolumen zu ,·erkleinem. Bei einer langen Fonn der S-Zrlinder muß sich diese Kraft vorzugsweise in der Lllugsriebtung äußern und so zu einer Verkürzung führen, während bei kürzeren S-Zylindern nur die vorherige LUngenzunahme durch :\Iartensitbildung mehr oder weniger verschwindet. nmgen gefunden, die sich dahin zusammenfassen lassen, daß sich die Volumenund F'ormänderungen des- Stahls beim Härten zurückführen lassen auf Spannungen, die beim Härten aus zwei Gründen entstehen: Einmal dadurch, daß einzelne Teile des abzuschreckenden Körpers bereits niedrige Temperaturen erreicht haben, daher schon ein geringeres Volnmen einnehmen, während andere mit ihnen fest verbundene noch höher erhitzt sind und somit noch größere räumliche Ausdehnung besitzen - diese Spannungen wären als rein physikalische zu bezeichnen.

Hier sei nur mitgeteilt, daß, wie zu erwarten war, die Abkühlung um so langsamer vor sich ging, je näher die Prüfstelle bei gleicher Höhenlage im Zylinder der Achse lag. In der zentralen Bohrung wurde für die Abkühlung von woo 0 auf ungefähr 1oo 0 eine Zeit von annähernd zwei Minuten festgestellt. Der Grund für das Auftreten des Martensits im Innern kann demnach nicht die Folge einer Abschreckung im gewöhnlichen Sinne sein, es muß bei seiner Ausbildung ein besonderer Grund mitwirken. Beim Abschrecken der ·großen Stücke wird, wie bereits oben erläutert, der martensitiscbe :Mantel seinem Volumen nach fixiert über d~m noch hoch erhitzten Kern.

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