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By Professor Dr. Wolfgang Stegmüller (auth.)

V. Darstellung und kritische Diskussion von Carnaps Kriterium der empirischen Signifikanz für theoretische Terme.- VI. Funktionelle Ersetzung theoretischer Terme: Das Theorem von Craig.- VII. Quantorenlogische removing theoretischer Begriffe: Der Ramsey-Satz.- Anhang. Probabilistische Inkonsistenz der Quantenphysik und Quantenlogik.- Nachtrag.- Nachwort. was once ist wissenschaftlicher Fortschritt?.- Bibliographie.

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Unter diesen beiden Annahmen könnte man aber den folgenden Überlegungen keinen Sinn geben. •• Die erste dieser Stellen findet sich auf S. 54, Zeile 3 von unten. Hier geht es um die Frage der Deduzierbarkeit reiner Beobachtungssätze aus einer Theorie, wofür man sich offenbar nicht auf (A) berufen kann. Die zweite Stelle findet sich auf S. 55, Zeile 10/11. Hier beruft sich CARNAP auf den Satz zur Begründung der Behauptung, daß es keine Z-Regeln (Zuordnungsregcln) für V 2 - Terme gäbe. Aber eine derartige Regel müßte ja sowohl Terme aus VB wie aus V 2 enthalten, also ein Satz sein, der andere deskriptive Konstanten enthält als die beiden Sätze 5 1 und 5 1 von (A).

Wir wissen ja bereits von früher, daß wegen der Grenzen der Beobachtungsgenauigkeit einerseits, der Tatsache andererseits, daß die rationalen Zahlen in den irrationalen dicht liegen, uns keine denkbare Menge von Beobachtungen dazu zwingt, für eine Größe einen irrationalen Zahlenwert anzunehmen. Die Zulassung derartiger Aussagen steht durchaus im Einklang mit den Intentionen der heutigen Naturforscher. Nur durch die Zulassung solcher Sätze kann garantiert werden, daß sich die gesamte klassische Mathematik in den heutigen Naturund Geisteswissenschaften anwenden läßt.

Wenn man die Ableitung von Prognosen dazu benützt, um Theorien auf ihre Haltbarkeit zu überprüfen, so kann dies nur über die Feststellung des Wahrheitswertes der Prognosen geschehen. Anders ausgedrückt: Nicht daß eine Theorie die Ableitung von Prognosen überhaupt gestattet, macht sie zu einer annehmbaren Theorie, sondern daß diese Prognosen auch zutreffen. Treffen sie nicht zu, so ist die Theorie falsifiziert, aber nicht empirisch sinnlos. Wenn z. B. eine deterministische Atomtheorie durch eine solche ersetzt wird, deren Grundgesetze statistischer Natur sind, weil die erste, nicht aber die zweite zu falschen Prognosen führte, so bleibt die erste trotzdem eine signifikante Theorie.

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