Download Chemie der Zuckerindustrie: Lehr- und Handbuch für by Oskar Wohryzek PDF

By Oskar Wohryzek

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I. Stärke im Chlorophyll, setzt später ein als die Bildung des Rohrzuckers aus seinen beiden Komponenten. Sie ist als ein überschuß an assimiliertem Materiale anzusehen; dieses wird nämlich in Stärkeform aufgespeichert, bis genügende Ableitung von Assimilaten die Konzentration verringert. Früher sah man in der Stärke das erste sichtbare Assimilationsprodukt ; nun wäre sie weder Anfangsprodukt dieses Lebensprozesses noch eine reguläre Zwischenphase im Bildungsgange des Rohrzuckers. Der Rohrzucker wird im Rübenblatte gebildet und wandert als solcher in die Wurzel ein.

Eine groß angelegte Studie über den Einfluß des Abblattens der Rübenpflanzen von Andrlik und Urban (Z. f. Zuckerind. i. B. 1906/07, S. 709) hatte folgende Ergebnisse: 1. Ein frühes, starkesAbblatten (70%) anfangs Juli hatte eine um 36% geringere Ernte an Rübe zur Folge. Desgleichen Trockensubstanz um 34%, und Zucker um 35% weniger. Der Zuckergehalt der Wurzeln war nur um 0,25% geringer als bei den nicht abgeblatteten Rüben. Die Rübenwurzeln entnahmen bis zur Ernte dem Boden weniger Nährstoffe. Die Qualität der Rübe war jedoch nicht merkbar schlechter.

Hervorzuheben ist, daß so wie alle Gase - mit Ausnahme der in den Vakuolen - auch der Atmungssauerstoff nur in Form von Lösung in das Zellinnere geilltngen kann. Die Lösung desselben geschieht in der an der Oberfläche der Zellwand angesammelten Wasserschicht. Atmung und Assimilation sind zwei entgegengesetzte Vorgänge. Erstere geht Tag und Nacht, letztere nur bei Sonnenlioht vor sich. Die Atmung ist als Oxydationsprozeß von Wärmeentwicklung begleitet, welche Wärme als Energiequelle für die Lebenserscheinungen der Pflanzen dient.

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