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By Prof. Dr. L. Philippson

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Da die anderen Tumoren teilweise aus der chirurgischen Klinik bekannt. teilweise von geringerer praktischer Be· deutung sind, glaubten wir sie hier übergehen zu dürfen. 38 I. Allgemeino pathologisohe Anatomie. § 20. Tucken. Unter den subjektiven Symptomen, welche die Hautkranl{heiten begleiten, ist das Jucken wegen seiner Häufigkeit das wichtigste. Klinische BeEs bedeutet für die Krankheiten der Haut das, was der deutung des Schmerz für die Krankheiten im allgemeinen darstellt. Für Juckens. den Kranken selbst ist es häufig das erste Anzeichen der Erkrankung, das lästigste Symptom und das, was ihn zum Arzte führt.

Verursachte Infektion verläuft häufig in folgender Weise. An einem Punkte der Haut entsteht eine geringe Hyperämie, und unter der Hornschicht sammelt sich Eiter oder § 31. Der Ducreysche Bazillus. 53 schwach trübes Serum. Der Krankheitsherd wächst einige Tage, dann steht er still, das Exsudat trocknet ein, und die Hyperämie verschwindet. In wenigen Tagen ist der Prozeß beendet. Von diesem ersten Infektionsherde aus können durch Autoinokulation andere Punkte der Haut infiziert werden, an denen der Prozeß dann in derselben Weise verläuft.

Erst wenn die Hornschicht sich loslöst, und unter ihr eine Ulzeration zutage tritt, erkennt man die wahre Natur des Prozesses. Die Heilung der epithelialen Proliferation kann sich auch vollständig unter der hypertrophischen Hornschicht vollziehen, und dann wird nur der Folgezustand des Prozesses sichtbar, nämlich die atrophische Narbe. § 19. Sarkom. Außer den Formen von Sarkom, welche wir aus der pathologischen Anatomie kennen, kommen noch in der Haut zwei weitere Formen vor, die von den bekannten Formen wesentlich abweichen und durch ihr klinisches Verhalten bemerkenswert sind.

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